Was kostet die Verurkundung eines Kaufvertrages? Für die Verurkundung eines Kaufvertrages erhebt der Notar eine Gebühr, die in der Gebührenverordnung des Regierungsrates des Kantons Bern geregelt ist. Sie ist abhängig von der Höhe des Kaufpreises.

Beispiel: Bei einem Kaufpreis für ein Einfamilienhaus von CHF 800'000 beträgt die Verurkundungsgebühr (Normalgebühr) CHF 3'185. Darin eingeschlossen ist die Redaktion des Kaufvertrages, die Vertragsausfertigung für das Grundbuchamt, die Grundbuchanmeldung sowie die Bezahlung der Handänderungssteuern.

Für weitere Dienstleistungen, wie Besprechungen, Korrespondenzen, Telefonate, Abklärungen usw. werden zusätzliche Honorare nach dem Zeitaufwand mit CHF 250 pro Stunde in Rechnung gestellt.

Die Gebühren und Honorare verstehen sich exkl. 8 Prozent MWST.

Wie hoch sind die Handänderungssteuern im Kanton Bern? Auf dem amtlichen Wert oder einem höheren Kaufpreis wird eine Handänderungssteuer von 1.8 Prozent erhoben.

Gewisse Handänderungen sind steuerfrei, wie beispielsweise die Abtretung eines Grundstücks an einen Nachkommen auf Rechnung künftiger Erbschaft.

Die Handänderungssteuer ist im Gesetz betreffend die Handänderungssteuer (HG) geregelt.

Öffentliche Beurkundung  

A

Aktie

Aktiengesellschaft

Apostille

Ausfertigung

B

Beglaubigung

Baurechtsvertrag

C

Check

D

Darlehen

Dienstbarkeit

E

Ehe

Ehevertrag

Eidgenössiches Institut für Geistiges Eigentum

Eigentumswohnung

Einfache Gesellschaft

Einzelunternehmung

Erbenschein

Erbvertrag

Errungenschaft

Errungenschaftsbeteiligung

F

Firma

Forderung

Fusion

G

Gebühren und Honorar

Gesamteigentum

Gesellschaft mit beschränkter Haftung

Grundbuch

Grunddienstbarkeit

Grundpfandgläubiger

Güterrecht

H

Handänderungssteuer

Handelsregister

Honorar und Gebühren

I

Indossament

Inhaberschuldbrief

J

Jahresrechnung

K

Kapitaleinzahlung

Kaufvertrag

Kollektivgesellschaft

Kommanditgesellschaft

Kraftloserklärung

L

Letztwillige Verfügung

M

Mehrwertsteuer

Miteigentum

N

Namenschuldbrief

Notar

Nutzniessung

O

Obligation

Obligationenrecht

Öffentliche Beurkundung

Opting out

P

Parteiausfertigung

Personaldienstbarkeit

Pfandrechtssteuer

Q

Qualität

R

Referenzen

Register

Revision von Gesellschaften

S

Schuldbrief

Siegelung > Todesfall

Solidarhaft

Stammanteil > GmbH

Stammkapital > GmbH

Stockwerkeigentum

T

Tarif > Gebühren und Honorar

Testament > Letztwillige Verfügung

Titel

Todesfall

U

Urkunde, öffentliche

Urkundspartei

Urkundsperson > Notar

V

Verfügung von Todes wegen

Vertrag

Vertragspartei

Vorschlag

W

Werkvertrag

Wohnrecht

Wohnung der Familie

X

Y

Z

ZGB

Zefix

Zitate

 

 
   

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Apostille:

Die Apostille ist eine spezielle Überbeglaubigung der Unterschrift von Amtsstellen und Urkundspersonen gemäss dem sog. Haager Abkommen vom 5.10.1961 (SR 0.172.030.4); Verzeichnis der Behörden.

 

Ausfertigung

Die Ausfertigung vertritt die Urschrift, welche in der Urschriftensammlung des Notars bleibt, im Rechtsverkehr. Sie ist eine getreue Kopie der Urschrift und vom Notar entsprechend beglaubigt (Art. 64 ff. Notariatsverordnung, BSG 169.112)

 

Beglaubigung

Durch die Beglaubigung stellt der Notar (Urkundsperson ) in öffentlicher Urkunde fest, dass die Unterschrift von einer von ihm identifizierten Person stammt oder dass die Kopie mit dem, dem Notar vorgelegten Originaldokument genau übereinstimmt. Der Notar kann weitere Beglaubigungen ausstellen, z.B. über die Tatsache, der ihm zu einem bestimmten Zeitpunkt ein bestimmtes Dokument vorgelegt wurde.

 

Baurechtsvertrag

 
 

Zefix

Der Inhalt des Handelsregisters ist über Zefix® im elektronischen Abrufverfahren zum Teil kostenlos zugänglich. Firmenrecherche im Zentralen Firmenindex.

 

Zitate

Erfolg heisst, einmal mehr aufstehen, als hinfallen
(Winston Churchill)

Man kann vom Dümmsten etwas lernen, wenn man gescheit genug ist
(Paul Althaus)

Der Weg zum Erfolg: Zuerst ignorieren sie Dich. Dann lachen sich über Dich. Dann bekämpfen sie Dich. Und dann gewinnst Du.
(Mahatma Gandhi)

Die Kunst des Ausruhens ist ein Teil der Kunst des Arbeitens.
(John Steinbeck)

Das Geheimnis des Glücks liegt nicht im Besitz,
sondern im Geben.
Wer andere glücklich macht,
wird glücklich.
(André Gide)

Das Glück besteht nicht darin, dass du tun kannst, was du willst, sondern darin, dass du immer willst, was du tust
(Leo N. Tolstoi)

Schreibe kurz - und sie werden es lesen.
Schreibe klar - und sie werden es verstehen.
Schreibe bildhaft - und sie werden es im Gedächtnis behalten.
(Joseph Pulitzer)

Es ist undenkbar, etwas nicht zu wagen, nur weil es schwierig ist.
(Bertrand Piccard)

Nicht weil es schwierig ist, wagen wir es nicht,
es ist schwierig, weil wir es nicht wagen.
(Lucius Annaeus Seneca)

Man muss das Unmögliche versuchen, um das Mögliche zu erreichen.
(Mike Macedonio)

Die Mutigen leben nicht länger, aber die Vorsichtigen leben gar nicht.
(Richard Branson)

Never, never, never give up!
(Winston Churchill)

Es bleibt einem im Leben nur das, was man verschenkt hat.
(Robert Stolz)

Ein Aktionsprogramm bringt Risiken und Kosten mit sich.
Aber sie sind weitaus geringer als die langfristigen Risiken und
Kosten der bequemen Untätigkeit.
(John F. Kennedy)

Gib immer dein Bestes! Mehr kannst du nicht, weniger darfst du nicht tun.
(Sir Laurence Olivier)

Einige sehen die Dinge, wie sie sind, und fragen, warum?
Ich träume von Dingen, die noch niemals waren, und frage: warum nicht?
(George Bernard Shaw)

Man muss geben können, um zu nehmen
(unbekannt)

 

 

ZGB

Schweizerisches Zivilgesetzbuch (SR 210)

 

Aktiengesellschaft

Die Aktiengesellschaft (AG) ist eine Kapitalgesellschaft gemäss Art. 620 ff. OR. Das Aktienkapital beträgt mind. CHF 100'000, wovon mind. 20 Prozent oder mind. CHF 50'000 in bar oder durch Sacheinlage liberiert sein müssen. Die AG kann als Einpersonengesellschaft gegründet werden. Die Gründungserklärung ist durch einen Notar zu beurkunden.

 

Check

Der Check ist eine als Wertpapier ausgestaltete, unbedingte Zahlungsanweisung eines Ausstellers an den Bezogenen, an einen Dritten (Begünstigter, Remittent) zu einem bestimmten Zeitpunkt an einem bestimmten Ort auf Sicht (d. h. gegen Vorlage des Papiers beim Angewiesenen) eine bestimmte Geldsumme zu zahlen. Beim Verrechnungsscheck (gekreuzter Check) erfolgt die Zahlung nicht in bar, sondern im Wege der Gutschrift beim Begünstigten.

Der Scheck wird grundsätzlich mittels Indossament übertragen.

 

Indossament

Ein Indossament (von Italienisch in dosso, „auf dem Rücken“) ist die schriftliche Übertragung eines Orderpapieres; sie befindet sich häufig auf deren Rückseite. Dadurch wird das im Wertpapier verbriefte Recht resp. das Eigentum am Wertpapier vom bisherigen Inhaber auf einen neuen Eigentümer übertragen.

 

Fusion

Ausgewählte Mustertexte für Handelsregisteranmeldungen

 

Gebühren und Honorar

Die Beurkundungsgebühren sind in der Verordnung über die Notariatsgebühren (GebVN) geregelt. Einzelne Gebühren sind abhängig vom Vertragswert, z.B. vom Kaufpreis eines Grundstücks. Die normale Gebühr ist die sogenannte Mittelgebühr. Für besonders aufwändige Urkunden kann eine Maximalgebühr in Rechnung gestellt werden. Ist der Notar mit der Beurkundung von mehreren ähnlich lautenden Geschäften beauftragt, z.B. der Beurkundung von Kaufverträgen im Rahmen einer Überbauung, wird er die Minimalgebühr in Rechnung stellen.

Das Honorar für die nebenberufliche Tätigkeit und Rechtsberatung ist nicht staatlich geregelt. Für das Honorar empfiehlt der Verband bernischer Notare VbN den Notaren einen Stundenansatz. In der Regel stellt das Notariat NUSSBAUM zwischen 120 bis 240 Franken pro Stunde in Rechnung, wobei die Höhe von der Art der Arbeit und derjenigen Person abhängig ist, die diese Arbeit erledigt.

 

Mehrwertsteuer

Die Gebühren und das Honorar unterliegen der Mehrwertsteuer. Diese beträgt 7,6 Prozent (ab 1.1.2011: 8 Prozent).

 

Referenzen

Ich wollte mich noch herzlich für die gestrige Abwicklung des Verkaufs meiner Wohnung in G. und die von Ihnen geschaffene gute Atmosphäre bedanken. B.T.

 
  Schuldbriefe http://www.gerichte-zh.ch/themen/wertpapier/schuldbrief.html